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Partnervermittlung und Wissenschaft
Studien zum Thema "Partnerwahl" und "Partnervermittlung" (ab 2005)

Hier finden Sie eine Sammlung von Studien und wissenschaftlichen Ergebnissen rund um die Partnersuche via Partnervermittlung.
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Ältere Studien finden Sie hier:
» Studien Partnervermittlung/Partnerwahl (bis 2004)
.
Studien zu Partnervermittlung & Partnerwahl (ab 2005)

Partnerwahl und das Joghurt-Prinzip 

Im Jahr 1950:

Ein Mann geht in einem Dorf in die Molkerei und möchte ein Joghurt kaufen. Es gibt drei Sorten (Mokka, Nature und Erdbeer) Das Produkt wird vor Ort hergestellt und ist sehr teuer. Er kann sich pro Woche nur eines leisten und entscheidet sich für Erdbeer.

Im Jahr 1970

Ein Mann geht im Nachbardorf in ein Lebensmittelgeschäft und möchte ein Joghurt kaufen. Es gibt sechs Sorten. Das Produkt ist erschwinglich und wird vom regionalen Molkerei-Konzern hergestellt. Er kann sich pro Woche drei Joghurts leisten und entscheidet meistens für Erdbeer, zur Abwechslung aber auch mal für eine andere Sorte.

Im Jahr 2007

Ein Mann geht in die nahe gelegene Stadt in einem Discounter Joghurt kaufen. Es gibt 19 Sorten von 3 Herstellern, das Produkt ist günstig, er kann sich so viele leisten, wie er möchte. Produziert werden sie europaweit. Wie soll er sich entscheiden? Für Erdbeer oder für etwas Exotisches? Für das Biologische oder das mit Vitaminen Angereicherte? Für das Aktionsangebot oder für das Exklusive? Für jeden Tag eines oder vielleicht doch lieber für Rahm-Quark? Soll er alle probieren oder sich einschränken?

Themenwechsel

Im Jahr 1950

Ein Mann geht in einem kleinen Dorf auf Brautschau. Es gibt drei Damen im heiratsfähigen Alter…

Den Rest überlasse ich der Phantasie des Lesers

Der Vergleich stammt vom Wirtschaftsprofessor Dr. Mathias Binswanger. Wie er bei einem öffentlichen Auftritt beim Stadttalk in Winterthur erwähnte, gibt es tatsächlich Untersuchungen zum Kaufverhalten von Joghurts. Die Menschen verhalten sich dabei sehr unterschiedlich. Während die einen sich auf ihre Lieblingssorte stürzen, können andere minutenlang vor der Auswahl stehen bleiben und haben Mühe, sich zu entscheiden.

Wie bei der Joghurtwahl ist es auch bei der Partnerwahl. Die “Lieblingssorte” hält nicht mehr ein ganzes Leben lang, zumindest nicht bei allen. Und wer ist nicht schon mal bei einem Joghurt “fremdgegangen”?

Keine Studie, aber eine interessante Sichtweise!

Quelle: blog.zeitenwende.ch 1/2007

Studie: Partnerwahl Online 
Sehr interessantes Forschungsergebnis aus der Schweiz

Quelle: Universität Zürich 10/2006

» Gesamtes Dokument als PDF (0,1 MB)

Partnerschaftsvermittlung 
Drum prüfe, wer sich ewig bindet...

Ein Beitrag der Informatik zur Algorithmik des Themas Partnervermittlung


Quelle: informatikjahr.de 4/2006

» Gesamtes Dokument als PDF (0,9 MB)

Studie: Schuhe können nicht Nein sagen
Kognitionswissenschaft und Evolutionstheorie finden zusammen: Erstmals ist es gelungen, ein Modell zu entwickeln, das nicht nur erklärt, welche Mechanismen die Suche und Auswahl von Lebenspartnern steuern, sondern darüber hinaus auch ein psychologisch plausibles Bild der Entscheidungsprozesse selbst liefert. 

Mit Computersimulationen zeigen Wissenschaftler am MAX-PLANCK-INSTITUT FÜR BILDUNGSFORSCHUNG, dass komplexe Auswahlsituationen keine geistigen Höchstleistungen erfordern, sondern nur ein paar Entscheidungsregeln.

Quelle: MaxPlanck-Forschung 1/2006

» Gesamtes Dokument als PDF (2,4 MB)

Partnerwahl-Studie: Zwischen Gegensätzen und Ähnlichkeiten
"Gleich und gleich gesellt sich gern" bzw. "Gegensätze ziehen sich an": Der Volksmund ist um die Integration widersprüchlicher Verhaltensweisen nie verlegen. Der Wissenschaft geht es bei der Frage der Partnerwahl oft auch nicht anders: Eine aktuelle Studie kam zum Schluss, dass Frauen die Gesichter von Männern dann besonders attraktiv finden, wenn sie ihnen selbst ähneln. Und das steht im Gegensatz zu dem meisten, was man aus der Biologie der Reproduktion bisher weiß.

Dort bedeutet die erfolgreiche Auswahl seines Partners jenen auszumachen, der einen bestmöglichen Fortpflanzungserfolg verspricht: auf der einen Seite gute Erbanlagen, aber auch das Versprechen, bei der Aufzucht des Nachwuchses die nötige Fürsorge walten zu lassen.

Gen-Unterschiede gegen Inzucht

Die Mehrzahl an Studien geht deshalb davon aus, dass Individuen genetisch unterschiedliche Partner bevorzugen, um Inzuchtfolgen zu vermeiden.

Genau das Gegenteil hat nun aber ein Team um den Biologen Craig Roberts von der Universität Newcastle herausgefunden. Ihre Studien zur Bewertung von attraktiven Gesichtern veröffentlichten sie in den "Biology Letters" der britischen Royal Society.

Quelle: MHC-assortative facial preferences in humans 7/2006

CONSUMERS ARE HAVING SECOND THOUGHTS ABOUT ONLINE DATING 
Are the Real Benefits Getting Lost in Over Promises? This Industry Report examines seven opportunities and seven threats facing online dating sites and the potential risk consumers face during this transition.

Quelle: weAttract.com 4/2005

» Gesamtes Dokument als PDF (2,4 MB)

Studie über Kognitive Mechanismen bei der Partnerwahl
Aus einer kognitiven Perspektive besteht die Partnerwahl aus drei aufeinander bezogenen Aufgaben: (a) Identifizierung von Merkmalen, die einen guten Partner auszeichnen, (b) Verarbeitung der Merkmale in einem Attraktivitätsurteil und (c) Suche nach in Frage kommenden Partnern.

In Computersimulationen konnte gezeigt werden, dass einfache kognitive Mechanismen diese Aufgaben schnell und erfolgreich lösen können. Für die Partnerwahl gehen diese Entscheidungsmodelle davon aus, dass in einem sequenziellen Suchprozess nach Sichtung einer kleinen Anzahl von Kandidaten sowie unter Berücksichtung von Feedback über die eigenen Partnerqualitäten ein Anspruchsniveau gebildet wird. 

Quelle: Max-Planck-Gesellschaft, Jahresbericht 2005

» Gesamtes Dokument als PDF (0,3 MB)


Lesen Sie auch:
»  Geballtes Wissen: DOSSIER "PARTNERVERMITTLUNG"
 

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