1. Beim
realen Date versetzt werden
Es gibt Dutzende von sinnlosen
Hinweisen darauf, wie Sie beim Dating „Fehler vermeiden“ können. Doch
die Probleme, die Ihre Partner mit dem Date haben, können Sie kaum
beeinflussen.
So kommt es tatsächlich vor, dass man
beim Date einfach „versetzt wird“ – der Partner kommt einfach nicht, obwohl man
verabredet war. Wenn es vorkommt: Es ist niemals Ihre Schuld, es sei denn,
Sie selbst hätten Ort und Zeit für das Date falsch verstanden. Wiederholen Sie deshalb
den Ort und die Zeit, wenn ihn ihr Partner vorschlägt, oder wiederholen
Sie selbst noch einmal die Daten, nachdem die Verabredung zustande
gekommen ist – und verabreden Sie sich zeitnah fürs Date.
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Wenn
Ihr Partner zum ersten
Date nicht erscheint, dann hat er es sich anders überlegt, oder er
hat auf dem Absatz kehrt gemacht, als er Sie gesehen hat. So oder so ist
es eine Unverschämtheit, Sie sitzen zu lassen. Tipp: Verabreden Sie sich
mit dieser Person kein zweites Mal zu einem realen Date. Sie werden damit zum Spielball ihrer
Interessen – und lassen Sie sich niemals einreden, dass es an Ihnen
gelegen haben könnte – Menschen, die die simpelsten Regeln für das
Zusammenleben schon beim ersten Date missachten, sind es nicht wert, dass
man ihnen eine zweite Chance gibt. 2.
Beim realen Date angegriffen oder beschimpft werden
Wenn Sie anderen Menschen mit der üblichen
Höflichkeit gegenübertreten, dann dürfen Sie dies auch für sich selbst
erwarten. Sollte Sie ein Dating-Partner angreifen oder beschimpfen, dann
nehmen Sie es gelassen und mit Humor und beenden Sie das Treffen ebenso höflich
wie konsequent. Sie sind nicht der Psychotherapeut für Leute, die
Probleme im Umgang mit anderen Menschen haben.
3. Beim realen Date ausgefragt und
angezweifelt werden
Sie werden zumeist nicht sofort
merken, dass Sie jemand ausfragen will oder sonst wie inquisitorisch auf
Sie einwirkt. Sie können dies aber erkennen, indem er Kettenfragen
stellt. Wer beispielsweise auf die Frage: „Warum wurdest du
geschieden?“ antwortet: „Weil wir nach drei Jahren feststellten, dass
wir doch zu unterschiedlich waren“ will genau dies sagen und nichts
anderes.
Wenn er nicht selbst mehr darüber sagt, beginnt das
„Ausgefragt-werden“ bereits mit der Frage: „Ach, und worin lagen bei
Euch beiden die Unterschiede?“ Denn wollte der Befragte darüber reden, hätte er eine andere Antwort gewählt. Man kann diese Kettenfragen
einmal oder zweimal versuchen, abzuwehren, indem man im Beispiel weiter
verallgemeinert und sagt: „weil wir unterschiedliche Vorstellungen von
der Zukunft hatten“, gefolgt von der Gegenfrage: „Und wie war das bei
dir“?
Menschen, die inquisitorisch vorgehen,
wollen Sie nicht wirklich kennenlernen. Sie wollen wissen, ob Sie
Schwachpunkte haben und wo sie liegen, und Sie glauben, sich daraus ein
Urteil über sie bilden zu können. Das ist eine ganz schlechte
Voraussetzung für ein Leben zu zweit. Abhilfe: Thema wechseln und überhaupt
nicht mehr auf persönliche Dinge zu sprechen kommen. Gespräche innerhalb
von fünf Minuten beenden und höflich verabschieden.
Wenn einzelne Ihrer Aussagen
hinterfragt werden, ist dies noch keine Inquisition. „Wie wird man
eigentlich Lehrer, wenn man kein Abitur hat“, ist eine gute Frage und
nicht ehrenrührig. „Wenn Sie kein Abitur haben, dann sind sie doch auch
kein Lehrer – da lachen ja die Hühner“ ist eine dümmliche
Unterstellung.
Wer also Aussagen bezweifelt, sollte
sehr vorsichtig damit umgehen. Es ist immer sinnvoller zu sagen: „Das
ist aber eine interessante Tätigkeit, erzähle mir doch mal mehr
davon“, als zu sagen: „Ich glaube nicht, dass du Lebensberater bist,
dann würdest du kein Online-Dating machen“
4. Sex beim Date
Es gibt heute Frauen und auch Männer,
die relativ offen über Intimitäten und erotische Präferenzen Auskunft
geben. Die direkte Frage danach ist aber eine Überschreitung der üblichen
Privatsphäre, die auch beim Date zunächst nicht verletzt werden sollte.
Die Frage nach Intimitäten beginnt bereits damit, zu fragen: „Wie viele
Blind Dates hattest du schon?“ In diesem Fall ist es erlaubt, zu lügen:
„Bislang hatte ich nur dieses - und eins, das schon lange zurückliegt.
Und Du, wie ist es bei Dir?“ Entsprechend kann man auch noch intimere
Fragen beantworten.
5. Beim realen Date einen Korb bekommen
Wenn Sie einen Korb bei ihrem First
Date bekommen und das Date
ansonsten harmonisch war: Nachfragen „gibt es einen besonderen Grund,
der in meiner Person liegt, warum du dich nicht wieder mit mir treffen
willst?“ Wenn es nicht harmonisch war: „Es tut mir leid, aber ich wünsche
Dir viel Glück bei der weiteren Suche“.
6. Beim realen Date einen Korb geben
Einen Korb zu geben gehört zum
normalen Umfang der Kommunikation während eines Dates – man muss
einfach darauf vorbereitet sein, dies zu tun. Die höflichste Form ist:
„Du bist wirklich eine nette Person, aber ich kann mir nicht recht
vorstellen, dass du mein Partner wirst – es sind rein persönliche Gründe,
die bei mir liegen“.
Lassen Sie sich nach dem gegebenen Korb möglichst
nicht auf weitere Gespräche ein und versuchen
Sie, Fragen nach den Gründen abzukürzen. Sollte der Partner darüber
streiten wollen, ob ihre Gründe stichhaltig sind oder sich gar
rechtfertigen, versuchen Sie das Gespräch innerhalb kürzester Zeit zu
beenden. Wer Misserfolge beim Date nicht hinnehmen kann, könnte auch sonst
problematisch sein.
Gerne können Sie sich auch in unserem
Dating-Forum
über ihre Erfahrungen mit realen Dates austauschen.
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